#5 Motivation!

Zum Einstieg möchte ich erklären, was es mit dem weniger ästhetischen Titelbild auf sich hat. Schon in meiner ersten Arbeitswoche durfte ich das zweite jordanische GiZ-Umweltprojekt als Fotograf begleiten. Bei der Eröffnungsveranstaltung einer Müllvermeidungskampagne am Toten Meer wurde von Freiwilligen Müll gesammelt… und das sollte natürlich auch dokumentiert werden.

remember: english version at end of each post!

Auf eine sehr abwechslungsreiche erste Arbeitswoche kann ich zurückblicken. Neben dem Kennenlernen der netten Kollegen konnte ich bereits Kontakt zu einem wichtigen Projektpartner aufbauen. Die Experten der GOPA Consulting zeigten mir nicht nur das Projektgebiet am Toten Meer und in Karak (Bilder dazu in Beitrag #4), auch mein angepeiltes Masterarbeitsthema wurde in einer autofahrenden Diskussionsrunde bereits kritisch auf Anwendbarkeit überprüft. Umso besser wenn die Praktiker nicht nur nicken und sich insgeheim denken: „wird eh nix“, sondern gleich auf mögliche Engstellen hinweisen und eigene Ideen einbringen. Daher habe ich aus der ersten Woche auch schon den titelgebenden Motivationsschub mitgenommen. Mich motiviert das konstruktiv-kritische Hinterfragen viel mehr, als wenn alles nur unbedacht abgenickt werden würde. Das zeigt mir, dass die Kollegen sich wirklich für die Sache einsetzen. Ein weiterer Effekt ist, dass ich mit Literatur, internen Protokollen und Guidelines zugeworfen werde. Es gibt viel zu lernen, aber ich merke auch, dass mich die Damen und Herren Professoren scheinbar nicht so schlecht auf die Realtität vorbereitet haben, wie manchmal befürchtet wurde. Insgesamt kein schlechtes Gefühl, wenn große Aufgaben am Horizont erscheinen, ohne das Gefühl der Überforderung gleich dazu serviert zu bekommen.

Zum Wochenausklang gab es einen weiteren Tapetenwechsel beim erwähnten Event zur Müllvermeidung am Toten Meer. Die Kampagne wurde in Zusammenarbeit des Umweltministeriums, der GiZ und der Ranger-Einheit der jordanischen Polizei durchgeführt. Als Fotograf dokumentierte ich die helfenden Hände der Müllbeseitiger genauso wie das wichtige Händeschütteln der Verteter und die Sticker zur Bewusstseinförderung für Müllentsorgung. Einige Fotos vom Event anbei…

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>> English

First I want to explain the origin of the less aesthetic title picture. At the end of my first week I already could do a small photo job for the second environmental GiZ-project in Jordan. I documented a kick-off event for littering prevention at the Dead Sea.

Overall I had a diverse first week working for the GiZ. Beside meeting all the helpful colleagues I built first contacts to an important project partner. The experts of GOPA Consulting not just showed me the project locations at Dead Sea and Karak (see pictures in articel #4) but already analysed my proposed thesis topic sharply. Thus I got the title giving motivation because positiv-critical input pushes me more than any quick „yes“. It shows to me that the colleagues are burning for their project. Also they provided me with much more reading material than I could finish in two or three weeks – there is much to learn and know. Nevertheless I feel that university did not such a bad job in preparing us like we sometimes worried. It is not a bad sign when big tasks are upcoming but not immediately are accompanied by fear of overload.

End of the week I documented the mentioned cleaning campaign. It was developed by the Ministry of Environment, the GiZ and the Ranger Forces of Jordan Police. As photographer I captured the helping hands of the cleaners as well es the hand-shaking officials and also the stickers for awareness raising against littering.

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Salām