Drei intensive Workshop-Tage, welche wir im Azraq Wetland Reserve verbringen konnten, sind wie im Flug vergangen. Den Anreisetag nutzen wir noch zur Besichtigung eines Wüstenschlosses, welches auf dem Weg nach Osten direkt an der Straße lag. Anschließend ging es weiter in Richtung Irakischer Grenze, welche aber in Azraq immer noch gute 200km entfernt ist. Das Azraq Wetland Reserve, am gleichnamigen See, ist eines von vielen bedrohten Ökosystem Jordaniens. Die Wasserfläche beträgt heute noch 10% der ursprünglichen Ausdehnung – damit galt der See ehemals als eines der größten Binnengewässer des arabischen Raums. Neben der allgegenwärtigen Thematik der Trinkwasserversorgung spielt hier auch die Bedeutung für die Migrationsbewegung von Vögeln eine entscheidende Rolle. Diese Situation war ein willkommenes Praxisbeispiel um in einem dreitägigen Workshop Theorien und Methoden der Ökosystembewertung kennen zu lernen. Professionelle Trainer leiteten den Workshop für hauptsächliche wissenschaftlich geschultes Personal verschiedener Umweltinstitutionen, einschließlich einiger Praktikanten. Ein abwechslungsreicher, interaktiver Kurs, eine angenehme Unterkunft und interessante Einblicke in die Arbeit der Parkverwaltung sorgten für kurzweilige Tage und auch die Abende wurden zum interdisziplinären und interkulturellen Austausch genutzt.








Four intensive workshop days are behind us, which we spent in the Azraq Wetland Reserve. The first day we used to visit a desert castle lying on our way to Azraq. After that, we continued going to the direction of the Iraqi border, but in Azraq it is still 200km away. The Azraq Wetland Reserve with the same titled lake is one of many threatened ecosystems in Jordan. The current surface area is only 10% of its former size, when the lake was one of the biggest in the Arabic region. Beside the omnipresent topic of freshwater provision, also the importance for bird migration is a hot topic here. This local situation was a good practice example for doing a 3-day workshop on theory and methods of ecosystem valuation. Professional trainers carried out a workshop for mostly scientifically educated staff from various environmental institutions including some interns. An interactive course, a modest accommodation and interesting insight to the work of the wetland administration offered diverse days – also the evenings were used for interdisciplinary and intercultural exchange.
Salām


