Wieder einmal sind wir am Wochenende der Großstadt entflohen, um uns eine Wochenend-Dosis Natur und Kultur abzuholen. Dafür fuhren wir am Freitag mit einem öffentlichen Bus nach Ajloun, was dank einheimischer Hilfe auch wunderbar funktionierte. In Ajloun angekommen ging es gleich hinauf zur Schlossanlage, welche der berühmte Saladin höchstpersönlich im 12. Jahrhundert hier errichten ließ. Hier waren wir als westliche „Touristen“ noch deutlich in Unterzahl. Den Rückweg zur Stadt Ajloun erwanderten wir durch wunderbar grüne und hügelige Landschaft – ein wirklicher Genuss im Vergleich zur Großstadt. Ein weiterer Bus brachte uns problemlos nach Jerash. Diese, für ihre antiken römischen Hinterlassenschaften bekannte Stadt, hatte ich schon einmal für eine reichliche Stunde auf der Durchreise besucht. Dieses Mal nahmen wir uns den ganzen Nachmittag Zeit, um das weitläufige Areal mit Hippodrom, Theatern, großen Eingangstoren, Plätzen, Straßen und vielen weiteren Anlagen zu bestaunen. Auch einiges Getier lief uns hier über den Weg. Am Ende des Tages nahmen wir wieder einmal eine gesunde Gesichtsfärbung, sowie das Bedürfnis uns etwas mehr über die regionale Geschichte zu belesen, mit nach Hause.
Salām












